Schlaf – ein Lebenszyklus

Der Tag beginnt schlafend. Langsam wachen wir auf, rutschen mehr oder weniger unbeholfen in den Tag. Je nachdem wie gut wie eben geschlafen haben. Und Abends, wenn der Tag sich seinem Ende zuneigt, legen wir uns wieder zur Ruhe und schlafen. 

Unser Schlaf ist also wie ein kleiner Lebenszyklus. Vor Jahren habe ich mal einen Artikel gelesen, der sich mit der Frage befasst ob wir eigentlich schlafen um tagsüber fit zu sein und Dinge erledigt zu bekommen oder ob wir nicht viel mehr tagsüber Dinge erledigen um müde zu werden und so nachts gut schlafen zu können!?

Fakt ist – Schlaf ist wichtig und essentiell für uns. In unseren Träumen verarbeiten wir Geschehenes, sortieren Informationen und rümpeln unser Hirn aus. Während wir schlafen regeneriert sich der Körper und sammelt neue Kraft. Schlaf heilt.

Doch irgendwie fühle ich mich morgens, egal wie lange ich geschlafen habe, meistens eher zermatscht und demotiviert. Als würde der Schlaf meine Motivation außer Kraft setzen, meine Ziele vernebeln und alle Energie in Dosen stopfen und fein säuberlich in einen geheimen Wandschrank packen.

Mein nächstes Ziel ist also: finde heraus wie viel Schlaf du brauchst und wie du erholsam schlafen kannst. 

Einschlafen

Das Einschlafen fällt mir meistens nicht besonders schwer. Wenn ich nicht grade kurz vorher einen Thriller gesehen habe bin ich ziemlich entspannt und schlafe fix ein. Ca 14 Minuten rechnen Schlafforscher dafür übrigens ein!

Trotzdem möchte ich in Zukunft, darauf achten, dass die halbe Stunde vorm Einschlafen möglichst ruhig abläuft. Kein grelles Licht mehr, nochmal das Schlafzimmer lüften, höchstens leise und entspannte Musik… So lässt es sich bestimmte gut Einschlafen.

Wie lange sollte ich schlafen?

Ein Erwachsener braucht im Schnitt 7-9 Stunden Schlaf. Wichtig ist allerdings auch eine Regelmäßigkeit. Da siehts bei mir eher mau aus.

Mein Plan: mir für meinen aktuellen Lebensabschnitt einen Richtwert überlegen. Was ist für mich aktuell realistisch? Wie früh sollte ich wach sein? Oder wie lange möchte ich wach bleiben? Ca. zwei Wochen braucht der Körper, um sich an einen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Diese Zeit werde ich mir also nehmen.

Ich bin Student, mache Musik, arbeite oft abends. Eine recht späte Zeit um ins Bett zu gehen ist daher sinnvoll für mich.
Ausprobieren werde ich vorerst mal 2:00 Uhr. Bei 7 h Schlaf könnte ich um 9:00 Uhr aufstehen. Klingt für mich perfekt!
Um nun die Dauer zu ermitteln, die ich an Schlaf brauche werde ich mir den Wecker auf 10 h Schlaf stellen – vorerst. So vermeide ich einen zu langen Schlaf. Wenn sich die Gewohnheit nach und nach Einstellt werde ich die Zeit reduzieren und hoffentlich sehen, wann ich mich am wohlsten fühle und einfach ausgeruht bin.

Mal sehen wie sich mein Schlafrhythmus in den nächsten 2 Wochen einstellen wird. Über Tipps und weitere Erkenntnisse rund ums Thema Schlaf bin ich sehr dankbar!

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